Medienecho │ Bad Homburger Woche

»Nicht Hypes hinterherlaufen, sondern eigene Fragen stellen«

In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und Politik eigentlich? Sind Wissenschaftler – wie in der Coronazeit oft vermutet – Handlanger politischer Entscheider, die ad hoc belastbare Theorien und Fakten liefern, die sich in politisches Handeln übersetzen lassen? Oder ist Wissenschaft frei und in der Lage, ihre selbst gestellten Fragen in ergebnisoffenen, interdisziplinären Dialogen zu erörtern und im Idealfall die breite Öffentlichkeit an den Forschungsprozessen teilhaben zu lassen? Das öffentliche Podiumsgespräch „Forschung und Gesellschaft“, zu dem das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe- Universität Frankfurt gemeinsam mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen des Hochtaunuskreises in die Bad Homburger Werner-Reimers-Stiftung eingeladen hatte, zeigte jedenfalls: Wissenschaft, Politik und Gesellschaft müssen gerade in Krisenzeiten ihre je eigenen Grenzen kennen und benennen.

 

In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und Politik eigentlich? Sind Wissenschaftler – wie in der Coronazeit oft vermutet – Handlanger politischer Entscheider, die ad hoc belastbare Theorien und Fakten liefern, die sich in politisches Handeln übersetzen lassen? Oder ist Wissenschaft frei und in der Lage, ihre selbst gestellten Fragen in ergebnisoffenen, interdisziplinären Dialogen zu erörtern und im Idealfall die breite Öffentlichkeit an den Forschungsprozessen teilhaben zu lassen? Das öffentliche Podiumsgespräch „Forschung und Gesellschaft“, zu dem das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe- Universität Frankfurt gemeinsam mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen des Hochtaunuskreises in die Bad Homburger Werner-Reimers-Stiftung eingeladen hatte, zeigte jedenfalls: Wissenschaft, Politik und Gesellschaft müssen gerade in Krisenzeiten ihre je eigenen Grenzen kennen und benennen.

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Datum

Donnerstag, 09.02.2023