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Friedrich Hölderlin und die Neugriechen
In einer Zeit, die von revolutionärer Stimmung geprägt war, erschien Friedrich Hölderlins zweibändiger Briefroman Hyperion oder Der Eremit von Griechenland (1797 und 1799). Die zentralen Figuren des Romans, Hyperion, Diotima und Alabanda, situiert er in Neugriechenland ‒ und nicht, wie es damals üblich war, in Altgriechenland. Der Frage, warum Hölderlin genau dieses Bild wählte, geht der Literaturtheoretiker und Hölderlin-Forscher Prof. Dr. em. Jürgen Link in seinem Vortrag „Hyperion und Diotima, die Neugriechen“ nach.
Datum
Dienstag, 08.06.2021