Nimrod Hurvitz

Professor am Fachbereich Nahoststudien, Ben Gurion University of the Negev

Aufenthalt

März – August 2025; September – November 2026

Forschungsthema

»From Controversy to Conflict: Sunni-Shi`i Relations in 10th Century Baghdad«

Wissenschaftliches Profil

Nimrod Hurvitz lehrt am Institut für Nahoststudien der Ben-Gurion-Universität des Negev. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf religiös-politischen Bewegungen im Mittelalter und in der Moderne, worüber er u.a. in The American Historical Review und im Islamic Legal Studies Program der Harvard Law School publiziert. Er hat verschiedene Stipendien erhalten, unter anderem von der Fulbrigth Foundation, der Harvard Law School, dem Skidmore College und der Martin Buber Society in the Humanities an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • The Formation of Hanbalism. Piety into Power, London: RoutledgeCurzon 2002. (Translation into Arabic, Arab Network for Research and Publishing, Beirut)
  • (Hg. mit J. Duindam, J. Humfress), Law and Empire, Ideas, Practices, and Actors, Leiden: Brill 2013.
  • (mit E. Alshech), Making Sense of Muslim Fundamentalism. Clash with Islam, London: Routledge 2020.
  • (Hg. mit C. Sahner, U. Simonsohn, L. Yarbrough), Conversion to Islam in the Premodern Age. Oakland, California: University of California Press 2020.

Forschungskontext

2025 war Nimrod Hurvitz auf Einladung von Hagit Nol, Juniorprofessorin für Islamische Archäologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fellow am Kolleg; sein Aufenthalt wurde durch das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt »Islamische Archäologie und Kunstgeschichte« (IAAH) gefördert. 2026 ist er auf Einladung von Roland Hardenberg, Einladung von Roland Hardenberg, Direktor des Frobenius-Instituts für kulturanthropologische Forschung an der Goethe-Universität, und der Forschungsgruppe »Religion und De:Toxifizierung (RelTox)« Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften; sein Aufenthalt wird vom LOEWE-Zentrum »Dynamiken des Religiösen: Ambivalente Beziehungen zwischen Judentum, Christentum und Islam in historischen und zeitgenössischen Konstellationen« gefördert. 

 

Nimrod Hurvitz

Disziplin

Nahoststudien