Kathrin Passig
Journalistin und Schriftstellerin, Berlin
Aufenthalt
Oktober 2012
Forschungsthema
»Funktionen digitaler Mehrfachidentitäten«
Projektbeschreibung
Über digitale Zweit-, Dritt- und Zwölftidentitäten wird oft im Zusammenhang mit Mobbing, Hasskommentaren und gefälschten Produktbewertungen geschrieben und gesprochen. Aber die Verwendung von Klarnamen sorgt nicht automatisch für höhere Beitragsqualität, und Anonymität oder die Verwendung von Pseudonymen dienen nicht nur niederen Zielen. Mehrfachidentitäten können viele Funktionen erfüllen, über die ich im Rahmen dieses Projekts mehr herausfinden möchte.
Wissenschaftliches Profil
Kathrin Passig hat Germanistik und Anglistik in Regensburg, Portsmouth und Berlin studiert.
Veröffentlichungen (Auswahl)
- (mit Sascha Lobo), Internet ‒ Segen oder Fluch?, Berlin: Rowohlt 2012.rn
- (mit Aleks Scholz und Kai Schreiber), Das neue Lexikon des Unwissens, Berlin: Rowohlt 2011.
- (mit Aleks Scholz), Verirren. Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene, Berlin: Rowohlt 2010.
- (mit Sascha Lobo), Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin, Berlin: Rowohlt 2008. rn
- (mit Aleks Scholz), Lexikon des Unwissens, Reinbek: Rowohlt 2007.
- (mit Holm Friebe), Das nächste große Ding, Reinbek: Rowohlt 2007 und Berlin: Verbrecher Verlag 2006.
- Sie befinden sich hier, 2006.
- (mit Ira Strübel), Die Wahl der Qual, Reinbek: Rowohlt 2000.
- (mit Ira Strübel), Strübel [&] Passig. taz-Kolumnen, Berlin: Verbrecher Verlag 2007.
Forschungskontext
Während ihres Aufenthaltes arbeitet Kathrin Passig zusammen mit Christian Heller im Rahmen des Projektes »Digitales Selbst. Ende der Privatheit ‒ Befreiung oder Bedrohung?« Das Projekt wird gefördert von der Johanna Quandt Universitäts-Stiftung.
Disziplin
Literaturwissenschaft