Vortrag
Hölderlins Homburger Arbeiten oder Die Revolution der poetischen Sprache
Achim Geisenhanslüke (Goethe-Universität) et al.
Über das Symposium
Hölderlins zwei Aufenthalte in Homburg, der erste vom Herbst 1798 bis Ende Mai 1800, der zweite vom Mai 1804 bis zum Herbst 1806, stellen für sein lyrisches Spätwerk gleichsam Exposition und Schlusspunkt dar. Fallen in die ersten Wochen der dortigen Aufenthalte der Abschluss des Hyperion, so steht die sich immer weiter radikalisierende Arbeit am Empedokles im Mittelpunkt. Das schließlich absehbare Abbrechen der Arbeit am Trauerspiel und der Neuansatz seines lyrischen Sprechens fallen zusammen und werden im Homburger Kontext theoretisch reflektiert und formuliert. Hölderlin begreift sich in diesen Jahren als Autor und als politisch selbstbewusstes Individuum, als ein Revolutionär der Sprache. Das Symposium geht diesem im doppelten Sinne revolutionären Aspekt seiner Homburger Arbeiten nach.
Kontakt und Anmeldung zum Symposium
Iris Helene Koban, Geschäftsführerin, Forschungskolleg Humanwissenschaften
(Tel.: 06172-13977-10; E-Mail: i.koban@forschungskolleg-humanwissenschaften.de)
Termin
Samstag
12.06.2021
09:00 Uhr
Veranstaltungsort
Forschungskolleg Humanwissenschaften
61348 Bad Homburg vor der Höhe