Podiumsgespräch
Deutsch – Was kann unsere Sprache, was können wir?
Matthias Lutz-Bachmann (Forschungskolleg Humanwissenschaften), Roland Kaehlbrandt (Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft)
Das Thema
Mit seiner berühmten Aussage »Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt« beschrieb Ludwig Wittgenstein den Einfluss der Sprache auf unser Denken. Eine differenzierte Sprachkenntnis gibt uns die Möglichkeit, unsere Gedanken klar zu fassen und die der anderen zu verstehen. Die Sprache stellt ein großes Instrumentarium zur Erfassung der Welt und zur gegenseitigen Verständigung bereit. Eine hohe Sprachkompetenz ist somit Voraussetzung für eine Teilhabe an der Wissensgesellschaft und dem politischen Diskurs. Doch wie können wir sicherstellen, dass möglichst viel von diesem sprachlichen Potential genutzt wird? Und welche Rolle kommt dabei der Schule zu?
Auf dem Podium
Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, geboren 1952 in Frankfurt am Main. Er studierte Katholische Theologie, Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Frankfurt und Münster sowie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Er war Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet seit 2012 als Direktor das Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg.
Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt geboren 1953 in Celle. Er studierte germanische und romanische Philologie in Köln und Paris, promoviert wurde er mit einer Arbeit zum Thema Fachsprachen. Er ist Initiator mehrerer Sprachprojekte, darunter des großen Diktatwettbewerbs. Seit 2008 ist er Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, seit 2016 Professorfür Sprache und Gesellschaft an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.
Zur besseren Disposition bitten wir um Ihre Anmeldung unter: service@freiheit.org
Kurzentschlossene sind ebenso herzlich willkommen.
Termin
Donnerstag
24.08.2017
19:00 Uhr
Veranstaltungsort
Forschungskolleg Humanwissenschaften
61348 Bad Homburg vor der Höhe