Neuer Fellow aus »Down Under«
rnDie Australierin Terry Macdonald gehört zum »Justitia Amplificata«-Team
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Von der Monash University in Melbourne, Australien, ist jetzt Dr. Terry Macdonald als Fellow ans Forschungskolleg Humanwissenschaften gekommen. Die Politikwissenschaftlerin lebt und arbeitet bis Mitte Februar in Bad Homburg. Sie folgt einer Einladung der DFG-Forschergruppe »Justitia Amplificata: Erweiterte Gerechtigkeit – konkret und global« mit Sitz an der Goethe-Universität. Terry Macdonald forscht über normative Fragen der Internationalen Politischen Theorie. Am Kolleg widmet sie sich verschiedenen Aspekten des Themas »Global Political Justice and Legitimacy«.

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Begleitet wird Terry Macdonald von ihrem Mann Tom Hannaford und den Kindern Zoe und Adam. Gemeinsam wohnt die junge Familie im Gästehaus des Kollegs. Über ihre Unterkunft und die Lage des Kolleggeländes am Rand des Bad Homburger Kurparks stand das Urteil der Wissenschaftlerin schon kurz nach ihrer Ankunft fest: Hier sei es noch schöner als in Oxford und im australischen Canberra, wo sie ebenfalls schon als Fellow gearbeitet hat.

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Während ihres Bad Homburger Forschungsaufenthalts kooperiert die Australierin mit Dr. Miriam Ronzoni, Angehörige von »Justitia Amplificata«, und auch den vier Fellows, die zurzeit schon im Rahmen der »Justitia Amplificata«-Projekte am Kolleg zu Gast sind – unter ihnen übrigens auch ein Landsmann von Terry Macdonald, Dr. Peter Balint von der University of New South Wales.

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Für die rund vier Wochen am Forschungskolleg der Goethe-Universität hat sich Terry Macdonald ehrgeizige Ziele gesetzt. Dazu gehört die Tätigkeit als Herausgeberin einer Textsammlung zum Thema »Global Political Justice« und die Arbeit an gleich mehreren eigenen Texten, etwa über »Public Power and Political Justice in Global Economic Institutions« und »The Idea of Institutional Legitimacy«.

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Terry Macdonald hat an der University of Melbourne und an der Oxford University studiert, wo sie auch promovierte. Seit 2007 lehrt sie Politische Theorie an der Monash University, die eine der führenden australischen Universitäten ist und neben der University of Melbourne größte Universität in Melbourne. Zu den Publikationen der Forscherin gehört das bei Oxford University Press erschienene Buch »Global Stakeholder Democracy: Power and Representation Beyond Liberal States«. Auf der Liste ihrer Veröffentlichungen finden sich auch gemeinsame Arbeiten mit dem Oxford-Professor Andrew Hurrell, der international als einer der renommiertesten Politikwissenschaftler gilt. Hurrell war vor rund eineinhalb Jahren Gastprofessor an der Goethe-Universität.

(FKH - 12.01.2011)