Forschungskolleg Humanwissenschaften

Johannes Völz wird Mitglied des Wissenschaftlichen Direktoriums
Der Frankfurter Amerikanist Völz erweitert das thematische Profil des Kollegs

Der Vorstand des Forschungskollegs Humanwissenschaften hat den Frankfurter Amerikanisten Johannes Völz ins Wissenschaftliche Direktorium des Kollegs berufen. Seine vierjährige Amtszeit beginnt zum Wintersemester 2019/20.

Voelz

Johannes Völz ist seit 2016 Heisenberg-Professor für Amerikanistik mit dem Schwerpunkt »Demokratie und Ästhetik« an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Der an der FU Berlin promovierte und an der Goethe-Universität habilitierte Amerikanist hat bereits mehre Forschungsaufenthalte an den renommierten amerikanischen Instituten in Berkeley und Harvard wahrnehmen können. Sein Forschungsinteresse gilt der demokratischen Kultur in der amerikanischen Gesellschaft, insbesondere dem Wechselverhältnis von Literatur und Ästhetik einerseits und sozialen, kulturellen und politischen Phänomenen der Gegenwart andererseits. In seinem jüngsten Buch, Poetics of Insecurity. American Fiction and the Uses of Threat (New York 2018) analysiert er Sicherheitsnarrative in der amerikanischen Literatur.

Mit Johannes Völz konnte das Direktorium einen Wissenschaftler der Goethe-Universität gewinnen, dessen literaturwissenschaftlichen Forschungen sich über die Grenzen seines Faches hinaus auch mit aktuellen politischen und kulturellen Fragen befassen. Von seiner disziplinenübergreifenden und offenen Arbeitsweise sowie von seiner internationalen Vernetzung wird das Kolleg profitieren und thematisch neue und gesellschaftlich wichtige Forschungsprojekte anstoßen können, betont der Direktor des Kollegs, der Frankfurter Philosoph Matthias Lutz-Bachmann.

Dem Wissenschaftlichen Direktorium des Kollegs gehören gegenwärtig neben dem Direktor Lutz-Bachmann der Historiker Andreas Fahrmeir, die Entwicklungspsychologin Gisela Trommsdorf sowie der Religionsphilosoph und Judaist Christian Wiese an.

(FKH - 29.08.2019)